reflections

Tage ohne Sinn

Es gibt Tage die ergeben einfach keinen Sinn. Sie sind nutzlos und überflüssig. Genauso fühle ich mich derzeit. Überflüssig, nutzlos und allein. Wie viele andere Menschen schleppe auch ich paar Steine mit mir rum. Im Moment sind es gefühlt ganze Bergketten. Vor paar Wochen dachte ich noch es sind nur noch kleine Hügel aber seit 2 Wochen sind sie ziemlich gewachsen... Sie erdrücken mich und nehmen mir die Lebensfreude. Ich habe aber keine Ahnung wie ich sie loswerden soll. Ich mache all das was ein Psychologe sagt. Gehen sie raus, unternehmen sie was, treffen sie sich mit Leuten die sie mögen... Tja, und dann hat man sich mal rausgequält und wenn man da ist will man nur wieder heim. Reden ist anstrengend. Gut drauf sein ist anstrengend. Lachen ist anstrengend... Nur, meine Freunde hören schon viel zu lang von mir, dass es mir nicht gut geht. Also erzählt man einfach - ja, ja läuft... Aber ich laufe nicht, ich funktioniere. Autopilot! Jeden Tag das gleiche. Wache auf wie von nem Laster überrollt. Immer um die gleiche Zeit. Zwischen 3.46 und 4.04 Uhr. Mein Gehirn arbeitet auf hochtouren. Ich mache mich für die Arbeit fertig und wackel da hin. Hier sitz ich und versuche mich auf irgendwas zu konzentrieren und zähle die Stunden bis ich wieder Heim kann. Dann gehe ich nach Hause, mache mir was zu essen. Ziehe mir eine Serie rein und warte daruf wieder ins Bett zu gehen. Um wieder um 4 Uhr aufzuwachen...

Verdammt ich bin zu jung um so zu leben. Aber wie verliert man diese Sinnlosigkeit?

8.4.14 11:18

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