reflections

Einsam

Die Sonne lacht. Es ist warm und der ersehnte Frühling ist da. Gefühlt haben alle Frühlingsgefühle nur ich nicht. Ich bin voller Sehnsüchte, Hoffnung und Liebe. Aber all das ist versteckt hinter einer riesen großen Mauer. Es will raus aber es geht nicht. Ich kann einfach nicht. Mal ganz davon abgesehen, dass keiner da ist um sie anzunehmen. Ich kann nicht sagen wie es in mir aussieht. Die letzten Tage war meine Mama bei mir. Die ersten Tage wollte ich nur meine Ruhe und am liebsten wieder in die Arbeit. Ja nicht abschalten und zur Ruhe kommen. Da könnten ja irgendwelche Gefühle hochkommen. Es gab Momente mit ihr wo ich einfach nur heulen hätte können. Aber ich konnte nicht. Ich konnte ihr nicht zeigen wie es in mir aussieht. Jetzt ist sie wieder weg und es ist so schrecklich einsam und leer... Jetzt kommen die ganzen Tränen die die letzten Tage nicht raus durften. Aber warum heule ich eigentlich? Weil ich allein bin? Einsam? Oder vielleicht auch weil sich der Typ nicht meldet den ich vor paar Wochen kennen gelernt habe... Keine Antwort - nichts! Ich stehe da wie ein Reh im Wald. Angelockt und gestreichelt, Futter hingeworfen und dann stehen gelassen. Ohne Erklärung oder Rückmeldung. Man hängt so da und weiß nicht ob es an einem selbst liegt oder ob der Typ einfach ne Klatsche hat oder Angst oder beides... Es fing alles traumhaft an und endete im Schweigen von seiner Seite. Ohne Vorwarnung. Nichts. Einfach keine Antwort... Ich benehme mich ihm gegenüber wie ne 13jährige und lauf ihm halb hinterher. Warum? Weil ich nicht allein sein kann? Ich bin zu alt dafür. Aber verdammte scheiße ich habe Angst. Angst davor allein zu sein. Angst davor nicht mehr den richtigen Mann kennen zu lernen. Das das Leben an mir vorbei zieht und ich ihm hinter her schaue...

26.4.14 19:44, kommentieren

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Tage ohne Sinn

Es gibt Tage die ergeben einfach keinen Sinn. Sie sind nutzlos und überflüssig. Genauso fühle ich mich derzeit. Überflüssig, nutzlos und allein. Wie viele andere Menschen schleppe auch ich paar Steine mit mir rum. Im Moment sind es gefühlt ganze Bergketten. Vor paar Wochen dachte ich noch es sind nur noch kleine Hügel aber seit 2 Wochen sind sie ziemlich gewachsen... Sie erdrücken mich und nehmen mir die Lebensfreude. Ich habe aber keine Ahnung wie ich sie loswerden soll. Ich mache all das was ein Psychologe sagt. Gehen sie raus, unternehmen sie was, treffen sie sich mit Leuten die sie mögen... Tja, und dann hat man sich mal rausgequält und wenn man da ist will man nur wieder heim. Reden ist anstrengend. Gut drauf sein ist anstrengend. Lachen ist anstrengend... Nur, meine Freunde hören schon viel zu lang von mir, dass es mir nicht gut geht. Also erzählt man einfach - ja, ja läuft... Aber ich laufe nicht, ich funktioniere. Autopilot! Jeden Tag das gleiche. Wache auf wie von nem Laster überrollt. Immer um die gleiche Zeit. Zwischen 3.46 und 4.04 Uhr. Mein Gehirn arbeitet auf hochtouren. Ich mache mich für die Arbeit fertig und wackel da hin. Hier sitz ich und versuche mich auf irgendwas zu konzentrieren und zähle die Stunden bis ich wieder Heim kann. Dann gehe ich nach Hause, mache mir was zu essen. Ziehe mir eine Serie rein und warte daruf wieder ins Bett zu gehen. Um wieder um 4 Uhr aufzuwachen...

Verdammt ich bin zu jung um so zu leben. Aber wie verliert man diese Sinnlosigkeit?

8.4.14 11:18, kommentieren



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